Kaffeekränzchen in Salzburg
Ein gemütliches Kaffeekränzchen in Salzburg bot unseren Personenbetreuerinnen und der Regionalleitung Zeit für persönliche Gespräche, Austausch und ein schönes Miteinander.
Die Betreuung und Pflege in Österreich steht vor großen Herausforderungen. Pflegeheime sind vielerorts ausgelastet und mit steigenden Kosten konfrontiert, mobile Dienste geraten zunehmend an ihre Grenzen und viele pflegende Angehörige fühlen sich sowohl organisatorisch als auch finanziell stark belastet. Die bestehenden staatlichen Förderungen gleichen diese Belastungen häufig nicht ausreichend aus. Angesichts der demografischen Entwicklung wächst der Druck auf das gesamte System. Welche Herausforderungen bestehen in der Betreuung zu Hause und in der stationären Versorgung? Und welche Veränderungen sind notwendig, damit das System langfristig bestehen kann?

Rund 1,5 Millionen Menschen in Österreich sind unmittelbar vom Thema Betreuung und Pflege betroffen – als betreuungs- und pflegebedürftige Menschen, als pflegende Angehörige oder als professionelle Pflegepersonen.
Welche Schwerpunkte gibt es in der Betreuung zu Hause und im stationären Bereich? Mit welchen Herausforderungen sind pflegende Angehörige konfrontiert und welchen Beitrag können die 24-Stunden-Betreuung sowie die stundenweise Betreuung zu Hause zur Entlastung leisten? Über welche Kompetenzen verfügen Heimhilfen und Pflegefachkräfte? Und weshalb reichen die derzeitigen staatlichen Unterstützungs- und Förderleistungen oft nicht aus, um die tatsächlichen Kosten pflegender Privatpersonen abzudecken?
Im Presse-Tonstudio spricht Angelika Pozdena, Geschäftsführerin der cura domo 24-Stunden-Betreuung, über den Aufbau der österreichischen Betreuungs- und Pflegelandschaft. Außerdem erläutert sie die aktuellen Herausforderungen und erklärt, warum aus ihrer Sicht rasch politische Maßnahmen erforderlich sind, um einen drohenden Kollaps des zunehmend angespannten Systems abzuwenden.
Das Presse-Interview wurde geführt von Christian Lenoble.
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Angelika Pozdena zählt zu den prägenden Unternehmerpersönlichkeiten im Bereich der Personenbetreuung in Österreich. Vor 22 Jahren gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Robert Pozdena die cura domo 24-Stunden-Betreuung GmbH. Aus den Anfängen entstand im Laufe der Jahre die heute größte Agentur ihrer Art in Österreich.
Mittlerweile ist cura domo österreichweit tätig und verfügt in allen Bundesländern über ein dichtes Netzwerk. Regionalleiter und diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKPs) begleiten Familien vor Ort und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Betreuung im vertrauten Zuhause möglich ist.
Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin engagiert sich Angelika Pozdena intensiv für die Weiterentwicklung der Personenbetreuung in Österreich. In ihrer Funktion als Vertreterin der Fachgruppe Personenbetreuung sowie als Vizepräsidentin des ÖBAP (Österreichische Bundesinteressensgemeinschaft für die Organisation von Personenbetreuung) vertritt sie die Anliegen der Branche und jener Familien, die auf Betreuung angewiesen sind. Darüber hinaus arbeitet sie in der Pflegeplattform mit und setzt sich dort für langfristige Verbesserungen der österreichischen Pflegelandschaft ein.
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